Herzschwäche

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Herzschwäche

Bei der Herzschwäche, auch Herzinsuffizienz genannt, ist die Pumpfunktion des Herzens aufgrund einer Schädigung des Herzmuskels stark vermindert. Dies führt zu einer unzureichenden Versorgung des Körpers mit Blut und Sauerstoff. Meist ist eine Herzschwäche die Spätfolge einer koronaren Herzkrankheit (KHK) nach einem Herzinfarkt. Am zweithäufigsten wird eine Herzschwäche durch Bluthochdruck hervorgerufen, denn ein erhöhter Blutdruck erfordert vom Herzen eine erhöhte Pumpleistung. Aufgrund des hohen Kraftaufwandes verringert sich die Pumpleistung somit nach und nach. Daneben gibt es weitere Ursachen, wie z. B. Herzrhythmusstörungen, Herzklappenerkrankungen und Herzmuskelentzündungen, die zu einer Erkrankung an Herzschwäche führen können.

Bei Herzschwäche Puls unter 70 einstellen

Die angestrebte Pulsfrequenz liegt bei Patienten mit Herzschwäche niedriger als bei gesunden Menschen: „Um tatsächlich einen maximalen Schutz zu gewährleisten, sollte nach geltenden Empfehlungen die Herzfrequenz idealerweise auf Werte unter 70 Schläge pro Minute reduziert werden.”

Quelle: Patienten Leitlinie Herzinsuffizienz, 2011 – in Überarbeitung


Ein erhöhter Puls ist bei
Herzschwäche ein oft
unterschätzter Risikofaktor,
denn er hat wesentliche
Auswirkungen auf den
Krankheitsverlauf.

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